FAQ

Fragen und Antworten
zum Institute for AI

Grundverständnis & Systemlogik

Was ist Educational Stacking® und wie funktioniert es grundsätzlich?

Educational Stacking® ist euer modulares KI-Bildungssystem, bei dem einzelne Module als klar definierte Kompetenzbausteine aufgebaut sind – und sich Schritt für Schritt zu anerkannten Abschlüssen kombinieren lassen.

  • Du startest modular (einzelne Module sind in sich abgeschlossen und sofort anwendbar).
  • Du kombinierst Kompetenzen: mehrere Module ergeben eine Kompetenzstufe bzw. einen zertifizierten Abschluss.
  • Zertifizierung über Quality Austria Academy (ISO-17024-personenzertifiziert, international vergleichbar).
  • Parallel existiert die WIFI-Logik als eigener Weg mit ISO-17024-Abschluss (Certified AI Expert).
Wie unterscheidet sich Educational Stacking® von klassischen Ausbildungen?

Der Unterschied liegt nicht im Anspruch oder in der Qualität, sondern in der Logik des Lernens und Entscheidens.

Klassische Ausbildungen sind linear: du entscheidest dich am Anfang für einen fixen Lehrgang mit vordefiniertem Umfang, festem Zeitraum und klarer Abschlusslogik.

Educational Stacking® ist strategisch: du startest mit einer Kompetenz, Module sind eigenständig und dauerhaft anrechenbar, und die Entscheidung über Vertiefung/Abschluss triffst du erst dann, wenn Rolle und Ziel klar sind.

Kern: Klassisch = erst Abschluss entscheiden, dann lernen. Educational Stacking® = erst lernen, dann bewusst entscheiden.

Was ist der Unterschied zwischen einzelnen Modulen und einer Ausbildung?

Der Unterschied liegt in Verbindlichkeit, Zeitlogik und Entscheidungszeitpunkt.

Eine Ausbildung ist ein klar definierter Weg: Ziel und Struktur sind fix, der Zeitraum ist vorgegeben, und sie endet verpflichtend mit Prüfung und Abschluss.

Module sind kompetenzorientiert: einzeln buchbar, zeitlich entkoppelt, in sich abgeschlossen – und später zu einer Ausbildung bündelbar.

Kernunterschied: Ausbildung = Start mit Abschlussziel. Module = Start mit Kompetenz, Entscheidung über Abschluss später.

Warum basiert das Institute for AI auf einem modularen System?

Weil KI-Kompetenz heute nicht linear entsteht und Bildung sowohl Struktur als auch Anpassungsfähigkeit braucht.

  • Rollen, Anforderungen und Reifegrade variieren stark.
  • Menschen und Organisationen starten nicht am selben Punkt.
  • KI entwickelt sich schneller als klassische Lehrgangslogiken.

Die Modularität ermöglicht klare, zertifizierbare Wege – und zugleich flexible Kompetenzpfade. Beides basiert auf derselben inhaltlichen Architektur und denselben Qualitätsstandards; der Unterschied liegt im Einstieg, Tempo und Entscheidungszeitpunkt.

Quality Austria vs. WIFI – Logik & Zielgruppen

Was ist die Quality-Austria-Logik beim Institute for AI?

Die Quality-Austria-Logik basiert auf klar definierten Kompetenzstufen, die jeweils mit einem personenbezogenen Zertifikat nach ISO 17024 abschließen.

Der Fokus liegt dabei nicht auf einem klassischen Lehrgang, sondern auf der Frage: Welche nachweisbare KI-Kompetenz hat eine Person – heute und im beruflichen Kontext?

  • Kompetenzstufen statt Lehrgänge (z. B. Qualified User, Frequent User, Specialist, Strategist)
  • Jede Stufe ist eigenständig zertifiziert (ISO-17024-Personenzertifikat)
  • Personenzertifizierung (Zertifikat gehört der Person)
  • Anrechenbarkeit & Stacking (Kompetenzen können kombiniert werden)
  • Fokus auf Governance, Verantwortung und Vergleichbarkeit

Kurz gesagt: Die Quality-Austria-Logik beantwortet die Frage: „Welche KI-Kompetenzstufe hat diese Person nachweislich erreicht?“

Was bedeutet in diesem Zusammenhang Educational Stacking® und die Kompetenzstufe „Frequent User“?

Educational Stacking® beschreibt in der Quality-Austria-Logik den gezielten Aufbau von KI-Kompetenzstufen, die aufeinander aufbauen, einzeln zertifiziert sind und später kombiniert werden können.

Dabei geht es nicht um „Module sammeln“, sondern um klar abgegrenzte Kompetenzniveaus.

Die Kompetenzstufe „Frequent User“ steht für Personen, die KI regelmäßig, aktiv und produktiv im beruflichen Alltag einsetzen.

  • Sie ist mehr als eine Pflichtschulung, aber keine Spezial- oder Expertenausbildung.
  • Sie kombiniert Verständnis, Anwendung und Verantwortung zu einer stabilen Alltagstiefe.
  • Sie schließt mit einem ISO-17024-Personenzertifikat der Quality Austria Academy ab.
  • Sie ist eigenständig gültig und zugleich anschlussfähig für weitere Stufen.

In der Praxis beantwortet der Frequent User: „Kann diese Person KI regelmäßig, sicher und verantwortungsvoll im Arbeitsalltag einsetzen?“

Was ist die WIFI-Logik beim Institute for AI und wie funktioniert der modulare Weg?

Die WIFI-Logik ist modular aufgebaut, folgt jedoch einer Ausbildungslogik mit einem klar definierten Gesamtabschluss.

Das bedeutet:

  • Die Ausbildung besteht aus einzelnen Modulen.
  • Jedes Modul schließt mit einem personenbezogenen Nachweis ab.
  • Diese Modulnachweise dokumentieren absolvierte Inhalte/Leistungen, sind aber keine eigenständigen Kompetenzstufen.

Charakteristisch:

  • Module sind Bausteine einer Ausbildung, nicht eigenständige Abschlüsse.
  • Ziel ist der Gesamtabschluss „Certified AI Expert“.
  • Am Ende steht eine zentrale Abschlussprüfung.
  • Die Zertifizierung des Gesamtabschlusses erfolgt über die WIFI-Zertifizierungsstelle nach ISO 17024.
  • Der Abschluss ist international anerkannt und ECTS-anschlussfähig.

Wichtig zur Einordnung:

  • ✔️ Pro Modul gibt es einen personenbezogenen Nachweis.
  • ❌ Diese Modulnachweise sind keine ISO-17024-Personenzertifikate.
  • ✔️ Das ISO-17024-Zertifikat entsteht erst mit dem Gesamtabschluss.

Kurz gesagt: Die WIFI-Logik beantwortet: „Habe ich eine strukturierte, modulare KI-Ausbildung vollständig absolviert und einen formalen Abschluss erreicht?“

Warum gibt es beide Wege – und für welche Zielgruppen ist jeweils welcher Weg gedacht?

Weil KI-Kompetenz unterschiedliche Anforderungen erfüllen muss – je nach Rolle, Organisation und Kontext.

Quality Austria eignet sich besonders für Personen und Unternehmen, die:

  • nachweisbare Kompetenzstufen brauchen (z. B. für Compliance, Governance, Audits)
  • KI rollenbasiert und skalierbar im Unternehmen verankern wollen
  • Wert auf personenbezogene ISO-17024-Zertifikate legen
  • KI-Kompetenz schrittweise aufbauen und vergleichen möchten

WIFI eignet sich besonders für Personen, die:

  • eine formale, klar strukturierte Ausbildung suchen
  • einen klassischen Abschluss mit Start- und Endpunkt möchten
  • KI als berufliche Zusatzqualifikation oder Karrierebaustein erwerben wollen
  • einen anerkannten Ausbildungsabschluss im Lebenslauf benötigen

Beide Wege verfolgen denselben Qualitätsanspruch, beantworten aber unterschiedliche Fragen:

  • Quality Austria: „Welche KI-Kompetenzstufe hat diese Person nachweislich erreicht?“
  • WIFI: „Welche formale KI-Ausbildung hat diese Person abgeschlossen?“

Genau deshalb existieren beide Wege parallel – als passende Antwort auf unterschiedliche Bildungsrealitäten.

Nachweise & Zertifikate

Was ist der Unterschied zwischen einem Modul-Nachweis (Teilnahmebestätigung / Micro-Credential) und einem ISO-17024-Zertifikat?

Modul-Nachweise (Teilnahmebestätigungen / Micro-Credentials) sind personenbezogene Nachweise, dass du ein bestimmtes Modul absolviert hast (z. B. Teilnahmebestätigung oder Lern-/Leistungsnachweis). Sie eignen sich besonders für interne Weiterbildung, Skill-Mapping und fortlaufende Qualifizierung.

ISO-17024-Zertifikate sind dagegen offizielle Personenzertifikate, die eine definierte Qualifikation nach einem externen Standard bestätigen (international vergleichbar).

Kurz:

  • Micro-Credential/Teilnahmebestätigung = Modul absolviert (personenbezogener Nachweis)
  • ISO-17024-Zertifikat = geprüfte/standardisierte Qualifikation (personenbezogene Zertifizierung)
Welche Angebote schließen beim Institute for AI mit einem offiziellen ISO-17024-Zertifikat ab (inkl. Frequent User & AI Consultant)?

Ein offizielles ISO-17024-Zertifikat wird immer dann vergeben, wenn eine klar definierte Qualifikation geprüft und durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle bestätigt wird.

Zertifiziert durch die Quality Austria Academy (ISO/IEC 17024):

  • Qualified User – EU-AI-Act-Schulung (personenbezogenes Zertifikat)
  • Frequent User – Kompetenzstufe für regelmäßige, aktive KI-Nutzung (ISO-17024-Personenzertifikat)
  • AI Specialist – operative KI-Kompetenz
  • AI Strategist – strategische KI-Kompetenz
  • AI Consultant (gestackt) – Kombination aus AI Specialist + AI Strategist (ISO-17024-Zertifikat)

Zertifiziert durch WIFI Österreich (ISO/IEC 17024):

  • AI Expert – formale, modulare Ausbildung mit zentralem Abschluss (ECTS-anschlussfähig)

Alle weiteren Module schließen mit personenbezogenen Teilnahmebestätigungen (Micro-Credentials) ab und dokumentieren Kompetenzaufbau unterhalb der Zertifikatsebene.

Sind die ausgestellten Zertifikate international anerkannt – und was bedeutet ISO/IEC 17024 konkret?

Ja. Alle offiziellen Zertifikate, die über die Quality Austria Academy und das WIFI Österreich ausgestellt werden, sind ISO/IEC-17024-konform – und damit international anerkannt und vergleichbar.

ISO/IEC 17024 ist der weltweit anerkannte Standard für Personenzertifizierung. Er stellt sicher, dass:

  • Kompetenz (nicht nur Teilnahme) nachgewiesen wird
  • Qualifikationsprofile klar definiert sind
  • Prüfungen objektiv, nachvollziehbar und unabhängig durchgeführt werden
  • Zertifikate personenbezogen, überprüfbar und nach klarer Logik gültig sind

Kurz gesagt: ISO/IEC 17024 macht KI-Kompetenz formell, vergleichbar und international verwertbar.

Was bedeutet das konkret für Unternehmen?

Für Unternehmen bedeutet dieses System, dass KI-Kompetenz strukturiert, nachweisbar und dennoch flexibel aufgebaut werden kann – ohne alle Mitarbeitenden durch dieselbe Ausbildung schicken zu müssen.

  • Gemeinsamer Startpunkt: einheitliches Kompetenzfundament für Teams
  • Rollenbasierte Vertiefung: gezielt weiterqualifizieren, wo es sinnvoll ist
  • Micro-Credentials: nachvollziehbare Entwicklung & Skill-Mapping
  • ISO-Zertifizierung gezielt: für Schlüsselrollen, Governance, Audit, Compliance
  • Skalierbarkeit & Rechtssicherheit: klare Nachweise gegenüber internen/externalen Anforderungen

Kurz gesagt: Unternehmen erhalten ein KI-Qualifizierungssystem, bei dem alle abgesichert starten, Kompetenz sichtbar aufgebaut wird und nur dort formell zertifiziert wird, wo es fachlich, rechtlich oder organisatorisch erforderlich ist.

Qualified User & Frequent User – Kompetenzstufen

Was ist der Qualified User im Kontext des EU AI Act (inkl. ISO/IEC 17024)?

Der Qualified User beschreibt die gesetzlich geforderte Grundkompetenz im Umgang mit Künstlicher Intelligenz für den beruflichen Einsatz.

Der EU AI Act ist eine verbindliche EU-Verordnung und verpflichtet Organisationen dazu sicherzustellen, dass Personen, die KI beruflich einsetzen oder verantworten, über ausreichende KI-Kompetenz (AI Literacy) verfügen.

Der Qualified User bildet genau diese KI-Grundkompetenz ab:

  • grundlegendes Verständnis von KI und ihren Grenzen
  • rechtliche Einordnung (EU AI Act, Verantwortung, Risiken)
  • bewusster und kontrollierter Einsatz im Arbeitskontext

Der Nachweis erfolgt über ein personenbezogenes Zertifikat nach ISO/IEC 17024:

  • prüfungsgebunden
  • international anerkannt
  • unabhängig und vergleichbar

Qualified User = ISO-17024-konformer Nachweis der gesetzlich geforderten KI-Grundkompetenz.

Was ist der Frequent User – und wie unterscheidet er sich systemisch vom Qualified User?

Der Frequent User ist eine höhere, eigenständige Kompetenzstufe, die die KI-Grundkompetenz (Qualified User) vollständig beinhaltet.

Wichtig für die Einordnung:

  • Qualified User und Frequent User sind ein Entweder-oder.
  • Es ist nicht erforderlich, beide zu absolvieren.
  • Wer den Frequent User absolviert, erfüllt die gesetzliche Pflicht automatisch, da die KI-Grundkompetenz enthalten ist.

Der Frequent User:

  • besteht aus mehreren Modulen
  • umfasst neben dem rechtlichen Fundament auch AI Basics und Prompting
  • richtet sich an Rollen, die KI regelmäßig und aktiv im Arbeitsalltag nutzen
  • schließt mit einem ISO/IEC-17024-Zertifikat ab (personenbezogen, international anerkannt)

Systemisch bedeutet das:

  • Qualified User → KI-Grundkompetenz
  • Frequent User → KI-Grundkompetenz plus strukturierte Anwendungskompetenz

Der Frequent User ist damit:

  • der richtige Einstieg für Power User und Fachrollen
  • der erste formale Schritt in Richtung KI-Ausbildung
  • die Grundlage für eine spätere Vertiefung zum AI Specialist oder AI Strategist

AI Specialist, AI Strategist & Educational Stacking

1 Wie hängen AI Specialist und AI Strategist fachlich und strukturell zusammen?

AI Specialist und AI Strategist sind eigenständige, gleichwertige Ausbildungen, die auf derselben Basis aufbauen und frei miteinander kombinierbar sind.

Die Reihenfolge ist nicht vorgegeben:

  • Start mit dem AI Specialist oder dem AI Strategist
  • beide Ausbildungen unabhängig voneinander absolvieren
  • oder in beliebiger Reihenfolge kombinieren

Fachlich ergänzen sie sich:

  • AI Specialist → operative Anwendungskompetenz
  • AI Strategist → strategische, organisatorische und steuernde Kompetenz

Strukturell sind beide Teil derselben modularen Ausbildungsarchitektur und schließen jeweils mit einer Zertifizierung der Quality Austria Academy ab.

Wer AI Specialist und AI Strategist kombiniert, kann diese Qualifikationen gemäß der Logik der Quality Austria Academy zum nächsten Schritt – dem AI Consultant – weiterstacken.

2 Was bedeutet Educational Stacking konkret im Kontext von Quality Austria?

Educational Stacking bedeutet Freiheit im Aufbau bei klarer Struktur im Hintergrund.

Alle können mit dem Fundament starten. Es ist ein gemeinsamer Einstieg, der Orientierung gibt, aber kein Zwang ist, sondern ein sinnvoller Ausgangspunkt für den sicheren und reflektierten Einsatz von KI.

Das ermöglicht konkret:

  • gemeinsamer Startpunkt, wenn er Sinn macht
  • Module stehen für sich und werden jeweils mit einem Micro-Credential nachgewiesen
  • Weiterlernen erfolgt rollen-, bedarfs- und interessenabhängig
  • Abschlüsse entstehen erst dann, wenn sie benötigt werden

Gerade für Unternehmen ist diese Logik ideal: Nicht alle müssen dasselbe lernen oder gleich weit gehen. Trotzdem bleibt alles strukturiert, nachvollziehbar und zertifizierbar – bis hin zum formalen Abschluss nach ISO/IEC 17024.

3 Wie werde ich über AI Specialist und AI Strategist zum AI Consultant?

Der Weg zum AI Consultant entsteht durch Kombination, nicht durch eine fixe Reihenfolge.

AI Specialist und AI Strategist können:

  • einzeln absolviert werden
  • in beliebiger Reihenfolge erfolgen
  • miteinander kombiniert werden

Wenn beide Qualifikationen vorliegen, können sie gemäß der Logik der Quality Austria Academy gemeinsam weitergeführt werden.

Der nächste Schritt ist:

  • AI Consultant
  • zertifiziert nach ISO/IEC 17024
  • international anerkannt

Fachlich entsteht dabei ein ganzheitliches Kompetenzprofil aus operativer Anwendung und strategischer Steuerung.

4 Müssen AI Specialist und AI Strategist in einer bestimmten Reihenfolge absolviert werden?

Nein, eine fixe Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben.

In der Praxis gibt es mehrere effiziente Wege:

  • eine Ausbildung vollständig absolvieren
  • danach gezielt nur die fehlenden Module ergänzen
  • so ohne Umwege zum nächsten Abschluss weitergehen

Der Vorteil dieser Logik:

  • inhaltliche Überschneidungen werden berücksichtigt
  • bereits absolvierte Module werden angerechnet
  • keine Doppelzahlung, keine Wiederholung

So ist eine effiziente Weiterqualifizierung bis zum AI Consultant möglich – zertifiziert nach ISO/IEC 17024 und international anerkannt.

KI Berater (AI Consultant) – Educational Stacking

1 Was ist ein KI Berater (AI Consultant)?

Ein KI Berater (AI Consultant) begleitet Organisationen dabei, Künstliche Intelligenz professionell einzuführen, Use Cases zu priorisieren und KI strategisch, operativ und verantwortungsvoll zu verankern.

Das ist mehr als Tool-Nutzung: Ein KI Berater verbindet Anwendungskompetenz mit Steuerung, Governance und dem Verständnis für Regulierung (z. B. EU AI Act).

2 Wie wird man KI Berater (AI Consultant) im Institute for AI?

Der Weg zum KI Berater entsteht über Educational Stacking: Du kombinierst zwei eigenständige Ausbildungen zu einem ganzheitlichen Profil.

  • Certified AI Specialist → operative Anwendungskompetenz
  • Certified AI Strategist → strategische Steuerung & Governance

Wenn beide Qualifikationen vorliegen, ergibt sich der nächste Schritt: AI Consultant = KI Berater.

3 Warum ist der KI Berater aktuell so gefragt?

Der Zeitgeist ist klar: KI wird zur Basistechnologie – gleichzeitig steigen die Anforderungen an Verantwortung, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.

  • Teams experimentieren mit KI – aber es fehlt Struktur.
  • Führungskräfte brauchen klare Prioritäten statt Tool-Hype.
  • Regulierung (z. B. EU AI Act) macht Kompetenz & Governance verpflichtend.

Genau hier wirkt der KI Berater (AI Consultant): Er macht KI wirksam, planbar und auditfähig.

4 Was unterscheidet AI Specialist, AI Strategist und AI Consultant?

AI Specialist steht für operative Umsetzung: Tools, Workflows, Automatisierung, Anwendung.

AI Strategist steht für strategische Steuerung: Use Cases, Adoption, Governance, Organisation.

AI Consultant (KI Berater) vereint beides – und kann KI dadurch ganzheitlich beraten, priorisieren und implementieren.

Merksatz: Specialist + Strategist = Consultant.

5 Müssen Specialist und Strategist in einer Reihenfolge absolviert werden?

Nein. Es gibt keine fixe Reihenfolge. Du kannst mit Specialist oder Strategist starten – je nachdem, ob du zuerst operativ oder strategisch aufbauen willst.

Wichtig ist die Kombination beider Kompetenzbereiche, weil daraus das Beratungsprofil des KI Beraters (AI Consultant) entsteht.

6 Für wen ist die KI Berater Ausbildung (AI Consultant) sinnvoll?

Für Menschen, die KI nicht nur nutzen, sondern professionell einführen und steuern wollen:

  • interne KI-Verantwortliche & Transformation Leads
  • Berater:innen, die KI-Projekte strukturieren wollen
  • Führungskräfte mit Digitalisierungsauftrag
  • Expert:innen, die ein belastbares Beratungsprofil aufbauen möchten
7 Ist „KI Berater“ ein geschützter Begriff?

Der Begriff „KI Berater“ ist nicht geschützt – deshalb zählt die Qualität der Ausbildung.

Im Institute for AI entsteht das Profil als AI Consultant aus einer nachvollziehbaren Kompetenzarchitektur: operativ (Specialist) + strategisch (Strategist) + Governance & Verantwortung.

WIFI – AI Expert

1 Was ist die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI?

Die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI ist eine modular aufgebaute, chronologisch strukturierte KI-Ausbildung, die zu einem formalen, akkreditierten Gesamtabschluss führt.

Die Ausbildung kann:

  • als vollständige Ausbildung absolviert werden
  • oder modular Schritt für Schritt aufgebaut werden

Modulare und chronologische Struktur (WIFI-Logik):

  • aufeinander aufbauende Lektionen und Module
  • festgelegte inhaltliche Reihenfolge
  • personenbezogener Nachweis nach jeder Lektion bzw. jedem Modul

Didaktischer Ansatz:

  • praxisnahe Inhalte
  • konkrete Anwendungsbeispiele
  • Arbeit mit Trendkarten, Fallbeispielen und strukturierten Fragestellungen

Abschluss- und Prüfungslogik:

  • Abschlussprüfung in drei Teilen
  • online als mündliche One-on-One-Einzelprüfung
  • durchgeführt durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle

Zertifikat & Anerkennung:

  • ISO/IEC-17024-Personenzertifikat der WIFI-Zertifizierungsstelle
  • international anerkannt
  • ECTS-anschlussfähig
2 Für wen ist die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI konzipiert?

Die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI richtet sich an Personen, die KI strukturiert, praxisnah und mit einem klar geregelten Abschluss erlernen möchten.

Sie ist konzipiert für:

  • Einzelpersonen, die ihre KI-Kompetenz systematisch aufbauen wollen
  • Mitarbeitende in Unternehmen, die KI im beruflichen Umfeld einsetzen
  • Fachkräfte und Projektverantwortliche
  • Personen, die einen formalen, international anerkannten Abschluss anstreben

Die Ausbildung eignet sich besonders für Personen, die:

  • eine klar geführte, chronologische Ausbildungsstruktur bevorzugen
  • einen definierten Start- und Endpunkt schätzen
  • Wert auf modulare Nachweise und einen formalen Abschluss legen
3 Worin unterscheidet sich die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI von den Quality-Austria-Ausbildungen?

Die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI sowie die Quality-Austria-Ausbildungen basieren auf modularer Kompetenzentwicklung und enden mit einem ISO/IEC-17024-Zertifikat.

Quality Austria (AI Specialist & AI Strategist):

  • kürzere, klar abgegrenzte Ausbildungen
  • modular kombinierbar
  • Weiterführung bis zum AI Consultant
  • ideal für Rollen- und Organisationslogiken

WIFI AI Expert:

  • umfangreichere, in sich geschlossene Ausbildung
  • chronologischer Aufbau
  • ein zentraler Gesamtabschluss
  • ECTS-anschlussfähig
4 Warum folgt die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI einer anderen Stacking-Logik?

Die AI-Expert-Ausbildung beim WIFI ist modular aufgebaut, folgt jedoch einer geschlossenen Ausbildungslogik.

WIFI-Logik:

  • chronologisch aufgebaute Module
  • alle Module dienen einem Gesamtabschluss
  • Stacking erfolgt innerhalb der Ausbildung

Quality-Austria-Logik:

  • offene modulare Architektur
  • Kombination mehrerer Ausbildungen möglich
  • Weiterführung bis zum AI Consultant

Beide Systeme sind zertifiziert und anerkannt, verfolgen jedoch unterschiedliche Bildungsarchitekturen.

KI-Berater:in werden

KI-Berater:in wirst du, indem du fundierte KI-Kompetenz mit strategischem Verständnis und rechtlicher Sicherheit verbindest. Entscheidend ist nicht die Tool-Nutzung allein, sondern die Fähigkeit, KI sinnvoll, verantwortungsvoll und wirtschaftlich in Organisationen zu integrieren.

Der empfohlene Weg führt über mehrere Qualifikationsstufen: von fundierten Grundlagen (z. B. KI-Nutzung und rechtliche Rahmenbedingungen) über anwendungsorientierte Spezialisierung bis hin zur strategischen Beratungs- und Umsetzungskompetenz.

KI-Beratung umfasst unterschiedliche Kompetenzebenen – von operativer Anwendung bis strategischer Verantwortung. Mehrere Zertifikate stellen sicher, dass Wissen, Praxis, Governance und rechtliche Aspekte sauber getrennt, geprüft und nachvollziehbar dokumentiert sind.

Prüfungen & Abschluss

1 Wie laufen Prüfungen grundsätzlich ab?

Prüfungen sind kompetenzorientiert und praxisnah aufgebaut. Sie prüfen nicht reines Wissen, sondern ob Inhalte verstanden, angewendet und reflektiert werden können.

Je nach Ausbildung unterscheiden sich die Prüfungsformate:

  • AI Specialist (Quality Austria Academy)
    • Multiple-Choice-Prüfung (MC)
    • zusätzlich eine Masteranwendung, bei der durch das Institute for AI überprüft wird, ob das erlernte Wissen konkret in die Praxis umgesetzt werden kann (Praxis-Transfer, keine formale ISO-Zertifizierungsprüfung)
  • AI Strategist (Quality Austria Academy)
    • Multiple-Choice-Prüfung (MC)
    • Fokus auf strategisches Verständnis, Einordnung und Entscheidungslogik
  • AI Expert (WIFI)
    • mehrstufiges Prüfungsformat:
    • 1. Fragen / Wissens- und Verständnisabfrage
    • 2. praxisbezogene Fall- bzw. Anwendungssituation
    • 3. Arbeit mit Trendkarten und Fragestellungen (WIFI-Referenzmaterial)
    • Prüfung erfolgt online als mündliche One-on-One-Einzelprüfung
2 Wer führt die jeweiligen Prüfungen durch (Institute for AI, Quality Austria Academy, WIFI)?

Die Rollen sind klar getrennt:

  • Quality Austria Academy → führt die formalen Prüfungen durch → zertifiziert AI Specialist und AI Strategist
  • WIFI / WKO Österreich → führt die Prüfungen für den AI Expert durch → stellt das entsprechende ISO/IEC-17024-Zertifikat aus
  • Institute for AI → verantwortet Inhalte, Module und Lernarchitektur → bewertet beim AI Specialist zusätzlich die Masteranwendung als Praxis-Transfer (keine Zertifizierungsstelle, keine formale ISO-Prüfung)
3 Was passiert, wenn eine Prüfung nicht positiv abgeschlossen wird?

Eine nicht bestandene Prüfung ist kein Abschluss des Weges, sondern ein Zwischenschritt.

  • Du erhältst eine klare Rückmeldung, welche Bereiche noch fehlen.
  • Du kannst gezielt nachlernen oder vertiefen.
  • Anschließend kannst du zur Wiederholung antreten.
4 Gibt es Möglichkeiten zur Wiederholung einer Prüfung?

Ja. Bei einer Gesamtausbildung ist die Prüfung einmal inkludiert.

Wird diese Prüfung nicht positiv abgeschlossen, gilt:

  • die Prüfung kann erneut gebucht werden
  • die Kosten richten sich nach den bei den Modulen ausgewiesenen Stacking-Preisen

Bei Educational Stacking® ist es grundsätzlich so:

  • Lernmodule und Prüfung sind getrennt gedacht
  • die Prüfung wird bewusst dann gebucht, wenn man bereit ist
  • Details dazu sind jeweils bei den Modulen ausgewiesen

Die konkreten Rahmenbedingungen richten sich nach:

  • der Quality Austria Academy (AI Specialist, AI Strategist)
  • oder dem WIFI / WKO Österreich (AI Expert)

Zusammenfassung:

  • 1 Prüfungsantritt ist bei der Gesamtausbildung inkludiert
  • Wiederholungen sind möglich, werden aber separat gebucht
  • Stacking = Lernen flexibel, Prüfung gezielt

Unternehmen & firmeninterne Schulungen

1 Können die Quality-Austria-Module auch firmenintern als Schulungen eingesetzt werden?

Ja. Die Quality-Austria-Module sind explizit dafür konzipiert, auch firmenintern als Schulungen eingesetzt zu werden.

  • Module sind organisationsfähig und lassen sich in bestehende Weiterbildungsstrukturen integrieren.
  • Schulungen sind für Teams, Abteilungen oder Organisationen möglich.
  • Nachweise bleiben personenbezogen und nachvollziehbar.
  • Eine spätere Weiterführung in formale Ausbildungen (z. B. Specialist, Strategist) bleibt möglich.
2 Eignen sich die Specialist-Module (z. B. Prompting, Bild- & Videoerstellung) für interne Trainingsprogramme?

Ja. Die Specialist-Module sind gezielt so aufgebaut, dass sie sich sehr gut für interne Trainingsprogramme eignen.

  • Jedes Modul steht für eine klar abgegrenzte, praxisnahe Kompetenz.
  • Module sind eigenständig einsetzbar und rollenorientiert.
  • Trainings lassen sich thematisch bündeln (z. B. Content, Prozesse, Automatisierung).
  • Teilnehmende erhalten personenbezogene Nachweise für absolvierte Module.
3 Wie lassen sich die Module als firmeneigene Schulungen oder interne Akademie abbilden?

Die Module lassen sich als firmeneigene Schulungen oder als interne Akademie abbilden, ohne ihre formale Qualität oder Nachweislogik zu verlieren.

  • Module sind die standardisierten Lerneinheiten.
  • Unternehmen bilden daraus eigene Lernpfade nach Rollen, Bereichen oder Entwicklungsstufen.
  • Absolvierte Module bleiben personenbezogen dokumentiert.
  • Eine spätere Weiterführung in formale Abschlüsse bleibt anschlussfähig.
4 Ist es möglich, mit den Modulen eine unternehmensinterne KI-Akademie aufzubauen?

Ja. Die Module sind so konzipiert, dass sie den Aufbau einer unternehmensinternen KI-Akademie ermöglichen.

  • Unternehmen definieren eigene Lernstufen und Lernpfade entlang ihrer Rollenlogik.
  • Unterschiedliche Tiefen und Entwicklungswege sind möglich.
  • Nachweise sind personenbezogen und nachvollziehbar.
  • Formale Zertifizierungen sind optional und werden dort genutzt, wo sie sinnvoll sind.
5 Welche Rolle spielt die Lernplattform bei firmeninternen Schulungen und größeren Gruppen?

Die Lernplattform ist das zentrale organisatorische und didaktische Element für firmeninterne Schulungen und Teilnehmergruppen.

  • zentraler Zugang und strukturierte Bereitstellung der Module
  • Steuerung von Lernpfaden und Zuweisung nach Rollen
  • Dokumentation von Fortschritt und Nachweisen auf Personenebene
  • saubere Trennung zwischen Lernen, Nachweis und formaler Zertifizierung
6 Sind die Module speziell für Blended Learning in Unternehmen konzipiert?

Ja. Die Module sind für Blended-Learning-Formate im Unternehmenskontext konzipiert und lassen sich flexibel mit Online-, Präsenz- und Begleitformaten kombinieren.

  • Selbstlernphasen über die Lernplattform
  • begleitete Sessions (z. B. Workshops, Q&A, Praxisformate)
  • Anwendung und Transfer im Arbeitsalltag
  • Formatoffen bei gleichbleibendem Kompetenzstandard
7 Warum müssen Firmenlizenzen individuell angefragt werden?

Weil Firmenlösungen keine Standardprodukte sind, sondern konfigurierbare Qualifizierungslösungen, die an Struktur, Rollen, Zielsetzung und Einsatzszenarien angepasst werden.

  • Teilnehmerzahl, Rollen und gewünschte Tiefe unterscheiden sich je Organisation.
  • Modulkombinationen, Lernpfade und Plattform-Setup werden passend festgelegt.
  • Nachweis- und Zertifizierungslogiken sollen sauber abgebildet werden.
8 Wie werden Setup, Inhalte und Teilnehmerzahlen bei Firmenlösungen festgelegt?

Setup, Inhalte und Teilnehmerzahlen werden entlang des konkreten Einsatzkontexts und der Rollenlogik festgelegt.

  • Klärung des Einsatzkontexts (Rollen, Nutzung, Anforderungen)
  • Definition der Inhalte (Module, Lernpfade, Pflicht/Optional)
  • Festlegung des Setups (Lernformate, Plattform, Zeitrahmen)
  • Bestimmung der Teilnehmerzahlen (pro Rolle/Bereich, Gruppen, Erweiterbarkeit)
9 Welche Rolle übernimmt das Institute for AI als KI-Arm der Quality Austria?

Das Institute for AI übernimmt die inhaltliche, didaktische und operative Rolle innerhalb des Quality-Austria-Systems.

Quality Austria Academy

  • verantwortet formale Prüfungen
  • ist Zertifizierungsstelle
  • stellt ISO/IEC-17024-konforme Personenzertifikate aus

Institute for AI

  • entwickelt Inhalte, Module, Lernpfade und Ausbildungsarchitektur
  • betreibt und strukturiert die Lernplattform
  • stellt personenbezogene Modul-Nachweise (Teilnahmebestätigungen / Micro-Credentials) aus
  • bewertet Praxis-Transfers (z. B. Masteranwendung beim AI Specialist)

Wichtig: Das Institute for AI ist keine Zertifizierungsstelle und stellt keine ISO-Personenzertifikate aus.

10 Für welche Unternehmen oder Organisationen ist das Quality-Austria-Modell geeignet?

Das Quality-Austria-Modell ist grundsätzlich offen und richtet sich an alle Organisationen und Personen, die KI strukturiert, verständlich und nachvollziehbar einsetzen oder einführen möchten.

  • Start ist unabhängig von Größe oder Branche möglich.
  • Schulungen sind für einzelne Personen, Teams oder Organisationen umsetzbar.
  • Qualifizierung kann schrittweise erfolgen – ohne Verpflichtung zu einem festen Endziel.
  • Im Fokus stehen klare Module, nachvollziehbare Nachweise und optionale Zertifizierungen, wenn sie sinnvoll sind.

Organisation & Ablauf

1 Wie melde ich mich zu Modulen, Live-Terminen oder Prüfungen an?

Die Anmeldung ist einfach und klar strukturiert:

  • Mit dem Kauf eines Moduls wird die Lizenz über einen Stripe-Link ausgelöst.
  • Danach erhältst du zwei E-Mails, die dich Schritt für Schritt durch die nächsten Schritte führen.
  • Wenn du neu bist, bekommst du Zugangsdaten zur Lernplattform.
  • Wenn du bereits Kundin/Kunde bist, wird das Modul automatisch freigeschaltet.

Der Zugang erfolgt über unsere Website über den Button „Academy“, wo du dich mit deinen Zugangsdaten anmelden kannst.

Bei Modulen im Blended-Learning-Format wird der On-Demand-Teil sofort freigeschaltet. Für den Live-Teil meldest du dich separat an – eine genaue Anleitung findest du direkt in der Plattform.

Bitte beachte: Die Anmeldung zu Live-Terminen ist verbindlich. Änderungen sind nur gegen Aufpreis möglich, da Plätze fix eingeplant werden.

2 Kann ich die Module berufsbegleitend absolvieren?

Ja, absolut. Alle Module sind so konzipiert, dass sie berufsbegleitend gut machbar sind.

  • Die On-Demand-Inhalte kannst du zeitlich flexibel bearbeiten.
  • Für Live-Termine stehen in der Regel verschiedene Zeitfenster zur Auswahl.

So kannst du Lernen, Arbeit und private Verpflichtungen gut miteinander kombinieren.

3 Gibt es fixe Zeiträume oder Fristen für den Abschluss von Modulen oder Ausbildungen?

Grundsätzlich empfehlen wir, Module innerhalb eines Jahres abzuschließen.

Der Hintergrund: KI entwickelt sich sehr schnell weiter. Inhalte und Prüfungen werden regelmäßig aktualisiert, um aktuell und praxisnah zu bleiben.

Innerhalb dieses Zeitraums hast du ausreichend Flexibilität – gleichzeitig ist es sinnvoll, nicht zu lange zu warten, damit Inhalte und Prüfungsanforderungen zusammenpassen.

4 Was passiert, wenn ich eine Pause machen oder später weitermachen möchte?

Eine Pause ist jederzeit möglich. Du kannst Module unterbrechen und später fortsetzen.

Zu bedenken ist jedoch: KI-Tools und Anwendungsfälle entwickeln sich laufend weiter – Inhalte können sich im Laufe der Zeit verändern. Deshalb ist es sinnvoll, Module möglichst schrittweise und zusammenhängend zu absolvieren.

Für Fragen stehen dir außerdem die vorgesehenen Q&A-Formate zur Verfügung – sowohl während der Module als auch zur Prüfungsvorbereitung. Details findest du in den jeweiligen Q&A- und Prüfungs-Q&A-Modulen auf der Plattform.

Support, Q&A & Begleitung

1 Gibt es Q&A- oder Supportformate während der Ausbildung?

Ja. Während der Module und Ausbildungen stehen strukturierte Q&A-Formate zur Verfügung, die dich beim Lernen und Einordnen der Inhalte unterstützen.

Diese Q&A-Formate dienen dazu:

  • Verständnisfragen zu Modulinhalten zu klären
  • fachliche Zusammenhänge besser einzuordnen
  • Unsicherheiten im Umgang mit KI-Anwendungen zu besprechen

Die Q&A-Angebote sind inhaltlich begleitet, aber bewusst kein klassischer Support oder Einzelcoaching. Sie sind Teil der Lernarchitektur und darauf ausgelegt, viele typische Fragen effizient und praxisnah zu beantworten.

2 Wann ist es sinnvoll, eine Live Q&A zu buchen?

Eine Live Q&A ist besonders sinnvoll, wenn:

  • du ein Modul oder mehrere Module bereits durchgearbeitet hast
  • konkrete Verständnis- oder Anwendungsfragen entstanden sind
  • du Inhalte für deinen beruflichen Kontext besser einordnen möchtest
  • du dich gezielt auf eine Prüfung vorbereitest

Die Live Q&A ersetzt kein individuelles Consulting, hilft aber dabei, typische Stolperstellen zu klären und Sicherheit im Umgang mit den Inhalten zu gewinnen. Viele Teilnehmende nutzen Live Q&A gezielt zwischen Modulabschluss und/oder Prüfung.

3 Welche Fragen werden in den Q&A-Sessions beantwortet – und welche bewusst nicht?

In den Q&A-Sessions werden unter anderem beantwortet:

  • Verständnisfragen zu Modulinhalten
  • Fragen zur Anwendung von KI im beruflichen Alltag
  • Einordnung typischer Praxisbeispiele
  • Klärung von Prüfungsformaten, Abläufen und Erwartungen

Bewusst nicht Bestandteil der Q&A-Sessions sind:

  • individuelle Rechtsberatung
  • unternehmensspezifische Compliance-Freigaben
  • Tool- oder Systementscheidungen für konkrete Organisationen
  • individuelles Consulting oder Projektarbeit (für die Masteranwendung gibt es eine eigene Masteranwendungs-Q&A)
  • die Vorab-Beantwortung konkreter Prüfungsfragen

Die Q&A-Formate sind als Lern- und Orientierungsraum gedacht – nicht als Ersatz für Rechtsberatung, individuelle Beratung oder Prüfungscoachings.

Qualität & Zertifikatsniveau

1 Was unterscheidet unsere Zertifikate und Nachweise von denen anderer Anbieter?

Der zentrale Unterschied liegt im Qualitätsanspruch und der Systemlogik.

Unsere Nachweise und Zertifikate basieren auf klar definierten Kompetenzprofilen, sind personenbezogen, nachvollziehbar aufgebaut und folgen einer einheitlichen Bildungsarchitektur.

Insbesondere bei Zertifikaten bedeutet das: Sie sind prüfungsgebunden, extern abgesichert und nicht selbst ausgestellt. Dadurch sind sie fachlich belastbar und professionell einordenbar – im Gegensatz zu rein marketinggetriebenen „Zertifikaten“ ohne Qualitätsrahmen.

2 Wie unterscheiden sich personenbezogene Nachweise (Micro-Credentials) und formale Zertifikate in unserem System?

In unserem System gibt es zwei klar definierte Nachweisstufen, die unterschiedliche Zwecke erfüllen.

Personenbezogene Nachweise (Micro-Credentials) bestätigen den Aufbau konkreter Kompetenzen auf Modulebene. Sie dokumentieren nachvollziehbar, welche Inhalte absolviert wurden, und sind stapelbar im Sinne von Educational Stacking®.

Formale Zertifikate gehen einen Schritt weiter. Sie bestätigen ein gebündeltes Kompetenzprofil, das im Rahmen einer formalen Prüfung bewertet wurde und von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle ausgestellt wird.

Kurz gesagt:
Micro-Credentials machen Kompetenz sichtbar und anschlussfähig.
Zertifikate machen Kompetenz formell anerkannt.

3 Welche Rolle spielen unabhängige Institutionen wie Quality Austria Academy und WIFI bei den Abschlüssen?

Unabhängige Institutionen sind ein zentraler Qualitätsfaktor.

Die Quality Austria Academy und das WIFI übernehmen die formale Zertifizierungslogik, Prüfungsdurchführung und Ausstellung der Zertifikate. Dadurch ist klar geregelt, dass Ausbildung und Zertifizierung voneinander getrennt sind.

Diese Trennung schafft Vergleichbarkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen – insbesondere für Unternehmen, Organisationen und internationale Kontexte.

4 Was bedeutet ISO/IEC 17024 konkret für Qualität und Anerkennung?

ISO/IEC 17024 ist der internationale Standard für Personenzertifizierung.

Er stellt sicher, dass Zertifikate:

  • auf klar definierten Kompetenzprofilen basieren
  • prüfungs- und bewertungsgebunden sind
  • personenbezogen und nachvollziehbar ausgestellt werden
  • international vergleichbar und anerkannt sind

ISO 17024 ist damit das Gegenmodell zu unverbindlichen Online-Zertifikaten und steht für geprüfte Kompetenz auf professionellem Niveau.

Einzigartigkeit & Marktposition

1 Warum bieten wir dieses Ausbildungs- und Zertifizierungsniveau als einzige in dieser Form an?

Weil wir modulare Kompetenzentwicklung und formale, unabhängige Zertifizierung in einem durchgängigen System verbinden.

Unsere Programme sind nicht als einzelne Kurse gedacht, sondern als Bildungsarchitektur: Kompetenzen werden Schritt für Schritt aufgebaut und können – wenn gewünscht – zu international anerkannten Abschlüssen weitergeführt werden.

Diese Kombination aus Flexibilität im Einstieg und Verbindlichkeit im Abschluss ist anspruchsvoll in der Umsetzung und daher am Markt selten.

2 Was macht das Zusammenspiel von Institute for AI, Quality Austria und WIFI einzigartig?

Das Zusammenspiel ist einzigartig, weil die Rollen klar getrennt und gleichzeitig sauber aufeinander abgestimmt sind.

  • Institute for AI entwickelt Inhalte, Module und die gesamte Lernarchitektur – praxisnah, modular und stackbar.
  • Quality Austria Academy und WIFI übernehmen als unabhängige Institutionen die Prüfungslogik, Qualitätssicherung und Zertifizierung.

So entsteht ein System, das schnell auf neue Entwicklungen reagieren kann, ohne auf formale Qualität und Anerkennung zu verzichten.

3 Warum lassen sich unsere Ausbildungen nicht mit klassischen KI-Kursanbietern vergleichen?

Klassische KI-Kurse vermitteln häufig punktuelles Tool- oder Trendwissen und schließen mit einfachen Teilnahmebestätigungen ab.

Unsere Ausbildungen hingegen:

  • basieren auf einem systemischen Kompetenzmodell
  • sind modular aufgebaut und strategisch kombinierbar
  • arbeiten mit personenbezogenen Nachweisen und formalen, prüfungsgebundenen Zertifikaten
  • folgen internationalen Qualitätsstandards (ISO/IEC 17024)

Das Ergebnis ist kein Kurskonsum, sondern ein langfristig anschlussfähiger Qualifizierungsweg für Personen, Rollen und Organisationen.